Westerwald Blog

Sonntag, Mai 07, 2006

Grundlagen Westerwald im Westerwald Blog


Der Westerwald ist ein deutsches Mittelgebirge im Bundesland Rheinland-Pfalz mit kleineren Anteilen in Hessen bzw. Nordrhein-Westfalen.

Das bis zu 657 m hohe, geologisch alte Rumpfgebirge überdeckt ein Gebiet von etwa 50 x 70 km und hat im flacheren Westteil ("Vorderer" oder "Unterer Westerwald") den Charakter eines Hügellandes. Typisch für die Wirtschaft des zu etwa 40% bewaldeten "Oberen Westerwaldes" ist der traditionelle Abbau von Schiefer, Ton und Basalt, die Töpferei und die Eisenindustrie.

Der Name "Westerwald" leitet sich von der aus dem Mittelalter stammenden Eingrenzung des Gebietes als Wald westlich von Herborn ab. Er ist aber erst seit der Mitte des 19. Jahrhunderts allgemein gebräuchlich.

Morphologisch gehört der Westerwald zum Rheinischen Schiefergebirge und bildet den Großteil von dessen östlicher, rechtsrheinischer Hälfte. Er wird im Uhrzeigersinn durch folgende Flüsse bzw. Flussläufe begrenzt:

* das untere Mittel-Rheintal zwischen Koblenz und Linz,
* die Sieg bis Betzdorf,
* den Oberlauf der Dill
* und ab deren Mündung bei Wetzlar den Unterlauf der Lahn.

Geomorphologisch gehört allerdings auch das östlich der Dill gelegene Gladenbacher Bergland zum Westerwald, während die bis 680 m hohen Berge beim Haiger Sattel und östlich von Siegen schon zum Rothaargebirge gezählt werden.

Der Westerwald hat trotz seiner relativ geringen Höhe ein eher rauhes Klima. Flächenmäßig gehört er mit etwa 3000 km² zu den größeren Gebirgen Deutschlands und wirtschaftlich-kulturell auch zu den bekanntesten. Seine Bergwelt geht in Richtung Norden nahtlos in das Rothaargebirge und nach Nordosten in das Lahn-Dill-Bergland über.

Höhenmäßig gliedert er sich in folgende Regionen:

- Unterer Westerwald: der an den Rhein grenzende West- und Südwestteil, zertaltes Hügelland in Höhenlagen von 100-400 m.
- Zu ihm werden meist auch das Siebengebirge bei Bonn (bis 464 m) und der Montabaurer Westerwald (bis 545 m) gezählt.
- Oberer Westerwald: teils bewaldetes Hochland, etwa 350 bis 500 m über dem Meer.
- Hoher Westerwald: kahle, wellige Basaltfläche mit rauhem Klima, Gipfelflur rund 500 bis 657 m.

Kreisstädte im Westerwald sind: Altenkirchen (AK), Montabaur (WW) und Neuwied (NR). Darüber hinaus haben der Lahn-Dill-Kreis (LDK), der Landkreis Mayen-Koblenz (MYK), der Rhein-Lahn-Kreis (EMS) und der Landkreis Limburg-Weilburg (LM) geringere Anteile am Westerwald. Nimmt man die Sieg als nördliche geografische Begrenzung des Westerwaldes an, so gehört ebenfalls der rechtsrheinische Rhein-Sieg-Kreis (SU, NRW) zu Teilen dazu.

Freitag, März 31, 2006

Was hat der Wasserkreislauf im Westerwald mit Vogelgrippe zu tun? oder der Fuchs ist tot!

Es war einmal ein Vater der musste seinem wissbegierigen Sohnemann den Wasserkreislauf erklären und machte sich dazu auf die Quellen des Westerwald zu erkunden. Kaum an dem ersten Rinnsal angekommen wurde schon dar Übeltäter entdeckt.

Ein toter Fuchs nahe bei der Quelle!

Eigentlich eine prächtiges Tier, sah noch nicht sehr alt aus, zeigte keine Verletzungen und war sicherlich noch nicht sehr lange tot.

Da in naher Entfernung Hühnerställe ausgemacht wurden, dachte man sofort an Seuchen, Vogelgrippe und schlimmeres.

Also kam die Erkenntnis auf - der Fuchs muss gemeldet werden!

So kam es, dass erst mal im Internet recherchiert wurde, um zu sehen, was man denn machen kann. Sogleich wurde eine Berliner Hotline Nummer eines Seuchenzentrum ausgemacht und angerufen. Die freundliche Dame an der Telefon Hotline wusste auch sofort Rat und verwies an die örtliche Polizei, denn diese wüsste bescheid was denn zu unternehmen sei.

Gut, es wurde sofort die örtliche Polizeistation, in einer grösseren Kreisstadt im Westerwald, angerufen. Hier das folgende Telefonat:

Ring, ring, ring, ring ...... weitere ca. 200 ring .....

Polizeitstation: "Hier Polizei, was gibts?"
Besorgter Westerwälder: "Hier spricht Vorname Nachname aus Ort im Westwald, wir hätten da ein Problem."
Polizist unfreundlich: "Ja, was gibts?"
Westerwälder: "Wir haben eine jungen toten Fuchs gefunden und das Seuchenzentrum in Berlin sagte wir sollten die Polizei verständigen, die würde dann den Fuchs beseitigen und eine Untersuchung veranlassen."
Polizist: "Erstens bin ich alleine und zweitens glauben Sie, ich habe nichts anderes zu tun als tote Füchse auzusammeln. Wer sind denn Sie überhaupt?"
Westerwälder: "Wie ich ihnen schon anfangs mitteilte - mein Name ist "Vorname Nachname aus Ort im Westerwald und ich wohne in der BlaBla Str. Nr.XX" und ich sage Ihnen ich fasse den Fuchs auch nicht an. Sollte der Fuchs jedoch Krankheiten haben und keiner kümmert sich darum werde ich das veröffentlichen."
Polizist: "Ist ja schon gut, haben sie das Gesundheitsamt verständigt?"
Westerwälder: "Sonntags? Wie gesagt die Hotline Dame sagte wir sollen Sie verständigen"
Polizist: "Ist ja gut, danke, dass Sie uns den Fall mitgeteilt haben, sagen Sie mir nochmals ihren Namen und wo Sie wohnen und wo Sie den Fuchs gefunden haben.
Westerwälder: ..... also nochmals von vorne und 10 Minuten später .... wurde das Gespräch dann beendet. Keine Stunde später meldete sich dann die örtliche Försterin und das Übel wurde beseitigt.

Warum macht man es den Menschen so schwer?

Freitag, Februar 10, 2006

Bundestag macht Urlaub bei den Olympischen Winterspielen in Turin

Delegation des Sportausschusses informiert sich über die Ergebnisse der Spitzensportförderung bei den Olympischen Winterspielen in Turin

Eine Delegation des Sportausschusses des Deutschen Bundestages wird sich in der Zeit vom 18. bis 26. Februar 2006 in Turin aufhalten, um sich vor Ort an verschiedenen Austragungsstätten über die Leistungen der deutschen Olympiateilnehmer zu informieren und in Gesprächen mit Fachverbandsexperten und Fachpolitikern national und international die Leistungssportförderung zu vergleichen. Immerhin stellte das Parlament im vergangenen Jahr den sechs Wintersportverbänden 2,58 Millionen Euro für ihre Spitzensportler zur Verfügung. Bundeswehr, Bundesgrenzschutz und Zoll tragen erheblich zu optimalen Trainingsbedingungen bei. Auch die Institute für Forschung und Entwicklung von Sportgeräten (FES) und für Angewandte Trainingswissenschaft (IAT) sorgen mit einer staatlichen Finanzierung von 8 Millionen Euro für die wissenschaftliche Unterstützung. An der Delegationsreise, die von dem Abgeordneten Detlef Parr (FDP) geleitet wird, nehmen zudem die Abgeordneten Peter Rauen (CDU/CSU), Stephan Mayer (CDU/CSU), Axel Schäfer (SPD), Swen Schulz (SPD), Katrin Kunert (DIE LINKE) und Winfried Hermann (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) teil.

Die Erfolge der Sportlerinnen und Sportler der deutschen Wintersportverbände sind nicht zuletzt auf die oben beschriebene Förderung des Hochleistungssports zurückzuführen, für die sich der Sportausschuss seit vielen Jahren einsetzt. Er hat sich in der Vergangenheit intensiv, auch im Rahmen von Sachverständigen-Anhörungen, mit der Situation der Spitzensportler und der Lage von Nachwuchssportlern sowie auch allgemein mit den Möglichkeiten einer Verbesserung der Situation des Deutschen Spitzensports befasst.

Vor Ort sind neben dem Besuch von Wettkämpfen umfangreiche Gespräche mit den Sportlerinnen und Sportlern selbst vorgesehen. Weiterhin nutzt der Sportausschuss die Gelegenheit, von der bei Olympia versammelten gebündelten nationalen und internationalen Fachkompetenz für die zukünftige Arbeit zu profitieren. Im Rahmen des Besuchsprogramms werden Fachgespräche mit Vertretern des NOK Deutschland, mit dem Innenminister von Nordrhein-Westfalen Dr. Ingo Wolf, mit der Internationalen Dopingagentur, mit dem Ministerpräsidenten von Thüringen Dieter Althaus und mit Vertretern der Wintersportverbände geführt. Des Weiteren beabsichtigt die Delegation einen Besuch des Olympischen Dorfes und des Olympischen Jugendlagers in Avigliano. Jugendlager haben bei Olympischen Spielen eine lange Tradition und sollen jungen Sportlern zusätzliche Motivation für eine eigene Karriere als Leistungssportler verschaffen.

Kommentar: Schade wir müssen uns über die Leistungen unserer Sportler am heimischen Fernseher informieren und dazu noch GEZ Gebühren zahlen, obwohl wir

Landtagswahl 2006 Rheinland-Pfalz die Kanditaten

Liebe Landsleute,

dieses Jahr trifft es uns wieder und wir dürfen wählen.

Bevor wir unsere Wahlentscheidung treffen, wollen wir natürlich einige der Kanditaten auf Herz und Nieren prüfen, denn schliesslich wollen die Herrschaften auf unsere Kosten ein sorgenfreies Leben führen.

Für den Anfang haben wir uns 4 Kanditaten herausgepickt:

- Harald Schweitzer (SPD)
- Heike Hatzmann (FDP)
- Michael Musil (Bündnis 90 / Die Grünen)
- Ulla Schmidt (CDU)

Also bleiben Sie am Ball, denn es wird spannend!